Die Sozialstation, als Teilaufgabenbereich der Gesamt-gGmbH, umfasst folgende Aufgabenbereiche:

Der Mahlzeitendienst Essen auf Rädern und der Mobile Soziale Dienste, als 3. Arbeitsbereich der DRK Soziale Dienste Iserlohn-Land gGmbH, hat seinen Sitz seit Juli 2002 ebenfalls im Seniorenzentrum der GeWoGe.

Das Deutsche Rote Kreuz ist anerkannter Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege und leistet unparteiliche Hilfe:

Alle Hilfebedürftigen haben den gleichen Anspruch auf Hilfe, ohne Ansehen der Nationalität, der Rasse, der Religion, des Geschlechts, der sozialen Stellung oder der politischen Überzeugung.

Wir setzen die verfügbaren Mittel allein nach dem Maß der Not und der Dringlichkeit der Hilfe ein.

Unsere Hilfeleistung soll die Selbsthilfekräfte der Hilfebedürftigen wieder herstellen.

Allgemeine Beschreibung der Tätigkeiten des Wohnens im GeWoGe Seniorenzentrums und des Hilfeangebotes durch die DRK Soziale Dienste

Die DRK Sozialstation hat ihre Räumlichkeiten im

Seniorenzentrum der Gemeinnützigen
Wohnungsbaugesellschaft mbH (=GeWoGe)
Lendringser Hauptstraße 68,
58710 Menden-Lendringsen

Das Seniorenzentrum ist ein Haus für den alleinstehenden Menschen, der 60 Jahre und älter ist und der seinen Haushalt selbständig versorgen kann.
Es liegt am Ortseingang von Lendringsen, in unmittelbarer Nähe 4 große Lebensmittel-, 1 Getränke-, 1 Drogerie-, 1 Mode- und 1 Schuhmarkt. Auch durch die gegenüberliegende, 24-stündig geöffnete, Tankstelle ist für die Bewohnerinnen / Bewohner ständig „etwas los“ und bietet dadurch eine interessante Beobachtungsmöglichkeit. Der Ortskern mit seinen Geschäften ist ohne Geländeanstieg ebenfalls in geringer Entfernung.

Umgeben ist das Seniorenzentrum von Grünanlagen, die die Seniorinnen und Senioren für Spaziergänge nutzen. An vielen Stellen ermöglichen Bänke Ruhepausen.

Hinter dem Seniorenzentrum gelegen ist der Seniorentreff der GeWoGe. Regelmäßig einmal in der Woche wird eine Veranstaltung angeboten: Kaffeetrinken, Bücherei, Gedächtnis- und Konzentrationstraining. Natürlich werden auch die Feste des Jahres und einige mehr gefeiert.

Im Seniorenzentrum leben in den 90 Wohnungen Mieterinnen und Mieter mit einem Durchschnittsalter von ca. 83 Jahren. Das Seniorenzentrum ist eine Wohnanlage mit Appartementwohnungen. Die Appartements haben eine Größe von ca. 38 m, mit Küche, Bad, Schlaf- und Wohnzimmer, jeweils voneinander durch Schiebetüren getrennt.

Das Seniorenzentrum, von den Bewohnern auch Seniorenresidenz genannt, bietet den Seniorinnen und Senioren, neben ihrem eigenen Wohnraum, weitere 12 großzügig gestaltete Räume am , um sich zu treffen, miteinander zu reden, zu singen, den Umgang mit PC und Internet zu erlernen, u.v.m.. Weitere soziale Einrichtungen sind: ein auch öffentliches Restaurant, Schwimmbad, Sauna und Friseursalon. Die Seniorinnen und Senioren reinigen ihre Wohnungen selbst.

Das Prinzip der Arbeit des Ambulanten Pflegedienstes im   GeWoGe Seniorenzentrum ist: Hilfe zur Selbsthilfe.

Dies bedeutet, dass der lebensältere Mensch die Hilfe erfährt, die sie/er tatsächlich braucht und die sie/er anfordert.
Diese Hilfe kann und wird in der Einrichtung ganz unterschiedlich sein.
Keinesfalls geht es darum, ein “Altenheim” einzurichten, in dem Menschen unfreiwillig oder freiwillig die Verantwortung für die Gestaltung des eigenen Lebens “abgenommen” wird. Basis der Arbeit in der Einrichtung ist der Grundsatz, dass der lebensältere Mensch bis ins hohe Alter – bis zum Lebensende – die Verantwortung für sich selbst trägt und nur ergänzende Hilfe in Anspruch nimmt.

Mieterin/Mieter im Seniorenzentrum zu sein, sichert ein Leben in der Gemeinschaft. Es bieten sich viele Möglichkeiten die persönliche Kreativität  zu entwickeln und diese mit den übrigen Hausbewohnern zu teilen und zu fördern. Mieterin/Mieter im Seniorenzentrum zu sein bedeutet aber auch, die Sicherheit zu haben – wenn Hilfe notwendig wird – diese ohne Umwege und Wartezeiten zu erhalten.

Die Beobachtungen der letzten Jahre zeigen, dass die Senioren, die in das Seniorenzentrum einziehen häufig unter Einschränkungen leiden, z.B. starke Sehstörungen, Gangstörungen etc..

Der gesunde Senior, der aufgrund seines Nach- und Vordenkens für die Situation des Alterns ggfs. einer künftigen Pflegebedürftigkeit prospektiv denkt, ist in den vergangenen Jahren eher eine Ausnahme.

www.GeWoGe-Menden.de